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Nachricht vom 04.04.2021    

Die häufigsten Bewerbungsgespräch Fragen – und wie kann man sich am besten darauf vorbereiten?

Auf dem Weg zum neuen Job gilt es bekanntlich so einige Hürden zu überwinden: Der Lebenslauf muss möglichst ausführlich und aussagekräftig sein, das Anschreiben clever formuliert und natürlich fehlerfrei und sowohl Zeugnisse als auch Empfehlungsschreiben dürfen keinesfalls vergessen werden. Und selbst nach einer erfolgreichen ersten Bewerbungsrunde hat man den neuen Arbeitsvertrag noch immer nicht sicher, denn erst mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch geht die Bewerbung in die heiße und finale Phase. Hier werden die meisten Bewerber verständlicherweise erst so richtig nervös, doch wer sich ausführlich auf die Fragen des Personalchefs vorbereitet, hat meist mehr als nur einen Fuß in der Tür zum neuen Job. Aber wie kann man sich denn eigentlich am besten auf das Interview vorbereiten? Und was sind überhaupt die häufigsten Fragen in einem Bewerbungsgespräch?

Fotoquelle: pixabay.com

Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist in der Regel ein Grund zur Freude – denn jetzt steht nur noch der Personaler beziehungsweise Recruiter zwischen dem Bewerber und dem neuen Job. Doch wer unvorbereitet in das Bewerbungsgespräch geht und das Ganze zu sehr auf die leichte Schulter nimmt, riskiert schnell eine Absage. Daher sollte man sich ausführlich auf das persönliche Gespräch mit dem Personalchef vorbereiten, um ihn oder sie mit geballtem Fachwissen und clever formulierten Antworten von sich zu überzeugen. Dabei kann es natürlich nicht schaden, wenn man die häufigsten Fragen bereits schon kennt – aber was wollen die Personaler denn eigentlich genau wissen? Geht es ausschließlich um die persönlichen Stärken und Schwächen? Wie soll man sich während des Interviews verhalten? Ist Smalltalk gern gesehen – und was hat es eigentlich mit den sogenannten Stressfragen auf sich?

Anspruchsvolle Bewerbungsgespräch Fragen erfordern eine gute Vorbereitung
In der Regel nutzen die meisten Personaler die Bewerbungsgespräch Fragen dazu, um möglichst viel über den Bewerber zu erfahren und ihn oder sie gleichzeitig auf die Probe zu stellen. Daher sollte man sich im Optimalfall schon einige Tage vor dem Vorstellungsgespräch auf die Fragen des Recruiters vorbereiten. Wichtig: Da auch die Begrüßung und der sogenannte Smalltalk zu Beginn des Gespräches Einfluss auf die Entscheidung des Personalchefs haben können, kann es nicht schaden, die Gesprächseröffnung mit einem Freund, Bekannten oder einem Familienmitglied zu üben. Dabei sollte man darauf achten, möglichst locker zu bleiben, ungezwungen zu sprechen und auf Verzögerungslaute wie Äh, Ähm und Mhh zu verzichten. So vermittelt man seinem Gegenüber nicht nur eine gewisse Selbstsicherheit, sondern zeigt ihm darüber hinaus, dass man auch in stressigen Situationen ruhig und besonnen agieren kann.

Die klassischen (Stress-)Fragen während des Vorstellungsgespräches
Es gibt zahlreiche Fragen, die nahezu jeder Personaler im Laufe eines Bewerbungsgespräches stellt. Dazu gehören sowohl altbekannte „Klassiker“, als auch sogenannte Stressfragen, mit denen der Bewerber in eine eher unangenehme Situation gebracht und bewusst provoziert werden soll. Gut zu wissen: Bei diesen Stressfragen geht es weniger um den Inhalt der Antwort, sondern vielmehr um die Art und Weise, wie der Bewerber darauf reagiert. Daher sollte man immer sachlich, ruhig und souverän bleiben und sich auch durch emotionale Fragen nicht aus der Bahn werfen lassen. Zu den häufigsten und beliebtesten Stress- beziehungsweise Fangfragen gehören übrigens unter anderem:

- Sie haben die Wahl zwischen X und Y – wofür entscheiden Sie sich?
- Wenn Sie an X denken, wie fühlen Sie sich dann?
- Was halten Sie eigentlich von Ihrem letzten Arbeitgeber?
- Gibt es eigentlich eine Frage, die ich Ihnen besser nicht stellen soll?
- Wie wichtig ist Ihnen Geld?

Bei diesen recht speziellen Fragen gilt es vor allem ruhig zu bleiben – und das am besten mit einem dezenten Lächeln im Gesicht, denn die meisten Personaler finden es gut, wenn man auch in stressigen Situation seinen Humor nicht verliert. Darüber hinaus zeigt man dem Recruiter so, dass man sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt und über ein gutes Selbstvertrauen verfügt. Gleiches gilt aber natürlich auch in Bezug auf die typischen Bewerbungsgespräch Fragen, denn auch hier sollte man dem Personalchef zeigen, dass man auch unter Druck besonnen handeln und reagieren kann. Meistens handelt es sich dabei um die folgenden Fragen:

- Wo sehen Sie sich in X Jahren?
- Was sind Ihre Stärken und Ihre Schwächen?
- Wie handhaben Sie komplizierte Aufgaben?
- Warum sollten wir Sie einstellen?
- Wie reagieren Sie auf Kritik?
- Warum haben Sie Ihren alten Job gekündigt / Warum wollen Sie den Arbeitgeber wechseln?
- Was wollen Sie verdienen / Welches Gehalt schwebt Ihnen vor?
- Welche Ziele verfolgen Sie mit diesem Job?
- Kennen Sie unsere Branche und unsere Mitbewerber?
- Wie wichtig ist Ihnen Erfolg und wie bemessen Sie ihn?

Lügen haben kurze Beine – allerdings gibt es Ausnahmen
Abschließend sei gesagt, dass man – wie auch schon bei der schriftlichen Bewerbung und dem Lebenslauf – unter allen Umständen auf Unwahrheiten verzichten sollte. Denn wer bei der Bewerbung beziehungsweise dem Vorstellungsgespräch lügt, riskiert damit sogar noch nach einigen Jahren eine fristlose Kündigung. Allerdings gibt es tatsächlich Situationen, in denen man während des Bewerbungsgespräches lügen darf, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen – und zwar dann, wenn der Personaler zu persönliche Fragen stellt. Denn Fragen nach der Herkunft oder der Staatsangehörigkeit, ob man (noch mehr) Kinder möchte, welcher Religion man angehört oder gar nach der sexuellen Orientierung sind mittlerweile aufgrund von möglicher Diskriminierung schlicht und einfach verboten. Daher kann man Fragen dieser Art auch ohne schlechtes Gewissen nicht wahrheitsgemäß beantworten. Tipp: Auch bei derart persönlichen Fragen sollte man stets einen kühlen Kopf bewahren und sich nicht zu vorschnellen Äußerungen oder gar Beleidigungen hinreißen lassen. (prm)

Agentur Autor:
Tim Engelke



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