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„Tag des offenen Projektes“ vermittelt praktischen Einblick
Was macht man in einem Integrationskurs, welche Herausforderungen ergeben sich für Geflüchtete auf dem Weg in einen beruflichen Alltag und wie lassen sich gemeinsam Lösungen erarbeiten? Interessierte hatten im Rahmen des „Tag des offenen Projektes“ bei der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH die Möglichkeit, Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten.
IdA-Teilnehmer Mouaiad Alhaj Ahmad Alkriz erläutert die Relevanz sportlicher Betätigung. Foto: FAWNeuwied. Gemäß des Mottos „Learning by doing“ präsentierten die Teilnehmenden die Projektinhalte der „Integration durch Ausbildung“ (IdA) einen bunt gemischten Publikum: Selbstgebastelte Plakate, die das deutsche Ausbildungssystem erklären, Präsentationen über das Unterrichtsspektrum und Rollenspiele zum Thema Bewerbungsgespräch. Die Teilnehmer ergriffen dabei die Möglichkeit, ihre im Voraus erlernten Präsentationstechniken anzuwenden und die Zuschauer für die Tücken im Bewerbungsprozess zu sensibilisieren. Die Relevanz von Sport- und Bewegungsaktivitäten im Projekt, aber auch im Schulunterricht, schilderte der IdA-Teilnehmer Mouaiad mit einer lebendigen Präsentation. Anschließend rundete das eigens für die Veranstaltung hergerichtete Buffet den Projekttag ab.

Die Gäste, darunter Familienangehörige, Betreuer und Mitarbeitende des Kreisjugendamts Neuwied, zeigten sich beeindruckt. Vielen war die Vielschichtigkeit des Projektes „Integration durch Ausbildung“ bis dahin nicht bekannt.

Das Projekt „Integration durch Ausbildung“ (IdA) wird vom ESF (Europäischer Sozialfond) Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Jobcenter Neuwied gefördert. Der ESF finanziert europaweit Projekte zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit. Neben schulischen Basiskompetenzen werden im Projekt auch Sozial- und Alltagskompetenzen gefördert und trainiert, um die Ausbildungsreife der jungen Geflüchteten herzustellen.
Nachricht vom 04.04.2018 www.nr-kurier.de