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Kinderkräutergarten Rengsdorf erhält 1.500 Euro Spende
Die Energieversorgung Mittelrhein übergab der Geschäftsführerin Ingrid Runkel des Rengsdorfer Naturschutzvereins Flora und Fauna e. V. einen Spendenscheck über 1.500 Euro. Der Betrag stammt aus dem Fond „EVM-Ehrensache“. Der Kinderkräutergarten kann damit jetzt weitere notwendige Anschaffungen tätigen.
Tristes Novemberwetter stört die Kleinen nicht – Stockbrotdrehen über dem Feuerkorb ist immer ein Highlight. Fotos: Claudia Heinrich-BörderRengsdorf. „Veränderungen in jeglicher Form sind notwendig und ein Zeichen der Zeit. Allerdings muss jede im Einklang mit der Natur, der Artenvielfalt und der Bürgerinteressen hier vor Ort stattfinden“, sagte Verbandsbürgermeister Rainer Dillenberger. Da passt das Konzept von Flofa e. V. „Global denken – lokal handeln“ bestens in den Rahmen der Auswahlkriterien.

Verwendung für die Summe wird sich bei Flora und Fauna e. V. und im Kinderkräutergarten sicherlich schnell finden. „Wir müssen noch das Dach unseres Blockhauses eindecken, Arbeitsgeräte anschaffen, Backbleche für unseren tollen Backes besorgen – und vieles mehr“, verriet Ingrid Runkel, die gute Seele des Vereines. Auch die zahlreichen Veranstaltungen übers Jahr haben so ihre Kosten. „Wir wollen nach Möglichkeit die Veranstaltungen für die Kinder kostenfrei halten, damit auch wirklich jeder teilnehmen kann“, so Runkel. Samen und Pflanzen kosten den Kinderkräutergarten in jedem Jahr natürlich auch ein Sümmchen.

Während die anwesenden Erwachsenen im Anschluss an die Spendenübergabe von Ingrid Runkel zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ins Blockhaus gebeten wurden, drehten die anwesenden Kinder trotz tristen Novemberwetters lieber Stockbrote über dem Feuerkorb. So fand der Nachmittag noch einen gemütlichen und dazu informativen Ausklang, denn Berthold Nick, Jürgen Zimmer und Andrea Dennert von der EVM zeigten starkes Interesse an den aktiven Geschehnissen im Kinderkräutergarten und stellten viele Fragen, die Ingrid Runkel und auch Monika Edling von der VG Rengsdorf gerne beantworteten. Claudia Heinrich-Börder
 
Nachricht vom 18.11.2012 www.nr-kurier.de