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100.000 Euro Sachschaden bei Lkw-Unfall auf A3
Neustadt/Wied. Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro und ein sechs Kilometer Rückstau waren die Folgen eines Unfalls heute Morgen (30.3.) um 9.30 Uhr auf der A3 Richtung Köln.
Der 33-jährige Führer eines Lastzuges befuhr mit der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit den rechten von drei Fahrstreifen in der Gefällstrecke des Wiedbachtales. Hier folgte ihm der 25-jährige Fahrer eines in Rumänien zugelassenen Sattelzuges.

Nach erster Auswertung der Geschwindigkeitsaufschrift hielt sich der rumänische Fahrzeugführer nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung, so dass er nicht mehr ausreichend abbremsen konnte und auf das vorausfahrende Fahrzeug auffuhr. Hierdurch geriet der Sattelzug ins Schleudern, überquerte die Fahrbahn nach links, prallte in die Mittelschutzplanke, kam letztlich auf dem linken und mittleren Fahrstreifen zum Stehen und blockierte diese.

Der vordere Lastzugfahrer hingegen konnte sein Fahrzeug auf dem Standstreifen zum Stehen bringen. Der rumänische Fahrer wurde verhältnismäßig leicht verletzt ins Krankenhaus transportiert. Nach vorsichtiger Schätzung entstand ein Sachschaden von ca. 100.000,- €.

Kurz nach dem Unfall hatte sich ein Rückstau von ca. sechs Kilometer gebildet, mit zunehmender Tendenz. Für die Bergung des Sattelzuges wurde ein Spezialkran angefordert. Die Bergungsarbeiten und die damit verbundene Fahrstreifensperrung dauerte mehrere Stunden.
Nachricht vom 30.03.2012 www.nr-kurier.de