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Nachricht vom 17.11.2018 - 17:48 Uhr    

Stellungnahmen pro Europa bei Pulse of Europe Neuwied

Demo-Teilnehmerin Judith Klaes stellte im Gespräch mit Mario Fergen und Peter Schwarz ihre persönliche Sicht auf ein vereintes Europa dar. Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit, bei vergleichbaren Lebensverhältnissen in Europa, sind ihre Stichworte. Am "offenen Mikrofon" nahm sie die Gelegenheit wahr Einschätzungen und Kritik zu äußern. Nie war es wichtiger aufzustehen gegen rückwärtsgewandtes Denken und politischen Populismus.

Pulse of Europe kämpft weiter für die europäische Union. Foto: privat

Neuwied. Cataldo Spitale berichtete eindrucksvoll über die politischen und sozialen Entwicklungen in seiner italienischen Heimat. Der Flüchtlingsstrom aus Afrika wurde von beherzten Menschen auf Lampedusa und Sizilien aufgefangen. Die Politik, Europa hat sie sträflichst alleine gelassen, so die Reaktion der Demo - Teilnehmer. Der Erfolg der Nationalisten hat dort seine Ursachen.

Dennoch, es gibt keine Alternative zu einem vereinten Europa. Pulse of Europe Neuwied kämpft weiter für eine starke, solidarische Union.

Die nächste Demo findet am Samstag, 5. Januar von 11 bis 12 Uhr statt. Bis dahin bedankt sich Pulse of Europe Neuwied bei den vielen engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern und wünscht eine besinnliche Advents - und Weihnachtszeit. Vive l' Europe! (PM)

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Kommentare zu: Stellungnahmen pro Europa bei Pulse of Europe Neuwied

2 Kommentare

Pulse of Europe Neuwied
vielen Dank für eure Aktivitäten - mir scheint aktuell
die National - wahn Spitze in Europa überschritten zu sein
auch wenn bei pulso of Europe die Teilnehmerzahlen zurück
gegangen sind - es gibt nun Volt Europe als Gesamteuropäische Partei
und die Ausrufung der Europäischen Republik...
Persönlich habe ich nur eines zu sagen.Es ist nach wie vor Zeit mit Kunst Spass und Spott über den Nationalismus in Europa - herzuziehen.
club der bunten

#2 von Josef Tieber, am 18.11.2018 um 18:10 Uhr
Was Cataldo Spitale auf der Pulse of Europe-Veranstaltung als eine Ursache für den Erfolg der italienischen Nationalisten eindrucksvoll herausgestellt hat, ist völlig richtig. Ergänzend möchte ich indes auf die interessanten Ausführungen eines Wissenschaftlers hinweisen. Dr. Bruno Schoch, assoziierter Forscher der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, hat auf der letzten Veranstaltung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) im Zentrum Innere Führung der Bundeswehr in Koblenz in seinem Vortrag „Populisten und autoritäre Internationale gegen die Demokratie“ daran erinnert, dass Italien historisch das Labor Europas ist. Er hat damit gemeint, dass Mussolini als Faschist schon im zwölften Jahr an der Macht gewesen war, als Adolf Hitler 1933 seinem Vorbild folgen konnte. Verschiedene Tendenzen im Rechtspopulismus erinnern den Referenten an Frühformen des Faschismus. Insofern muss es uns tatsächlich nachdenklich machen, dass der von Mussolini gegründete und geprägte Faschismus sehr schnell in ganz Europa Vorbildcharakter erreichte.
Siegfried Kowallek, Neuwied

#1 von Siegfried Kowallek, am 18.11.2018 um 18:09 Uhr

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