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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 07.03.2018 - 13:35 Uhr    

Strom sparen in Rheinland-Pfalz – ohne Recherche geht es nicht

Ganz Rheinland-Pfalz ächzt unter steigenden Energiepreisen, die natürlich auch den Rest von Deutschland fest im Griff haben. Doch Verbraucher haben die Möglichkeit, beim Strom deutlich zu sparen - am besten gelingt das mit einem jährlichen Wechsel des Anbieters. Professionelle Preisvergleichsseiten machen es möglich, mit wenigen Klicks den besten Stromlieferanten zu finden.

Foto: pixabay.com/de/stromzähler-strom-zahlen-energie-96863/

Region. Der Mensch neigt zur Bequemlichkeit. Ist der Vertrag mit einem Anbieter erst einmal abgeschlossen, dann gerät er häufig in Vergessenheit. Das machen sich nicht nur die Anbieter von Probeabos zunutze, auch die Stromlieferanten profitieren davon. Die Folge ist, dass die Strompreise für Bestandskunden jedes Jahr weiter in die Höhe steigen, während Neukunden mit satten Rabatten gelockt werden. Warum also nicht jedes Jahr Neukunde werden und immer nur den besten Strompreis zahlen? Das scheint aufwendig und kompliziert, immerhin gilt es, unzählige Tarife auf ihre Besonderheiten hin zu analysieren. Diese Arbeit nimmt interessierten Stromkunden jedoch zum Beispiel der Online-Rechner von Stromvergleich.de ab, der nach wenigen Klicks die besten Tarife anzeigt und den Kunden zudem beim Wechsel des Anbieters unterstützt. Wie funktioniert dieses System?

Der einfache Stromvergleich ohne Fallstricke
Jeder kennt das Problem - ein Angebot klingt sehr gut, doch das Kleingedruckte hält unangenehme Überraschungen bereit. So ist es häufig auch, wenn man den Stromanbieter wechseln möchte. Da wird mit großzügigen Boni gelockt, die dann jedoch nur ausgezahlt werden, wenn man auch das teure, zweite Jahr beim Anbieter bleibt. Beliebt ist auch die Festsetzung eines Mindestverbrauchs (Energie sollte gespart, nicht verschwendet werden) oder das Beharren auf Zahlung per Vorkasse, teilweise gleich für ein ganzes Jahr. All diese zweifelhaften Bedingungen sind bei Stromvergleich.de von vornherein ausgeschlossen. Die Einstellungen sind so konfiguriert, dass sie standardmäßig alle Fallstricke ausklammern. Natürlich kann der wechselwillige Kunde sich auch alle anderen Tarife ansehen, wenn er das möchte. In der Regel wird man jedoch Anbieter mit einem Mindestverbrauch oder ohne Preisgarantie über die Laufzeit gar nicht erst anzeigen lassen.

So lässt sich der Stromvergleich unter anderem weiter verfeinern:
Stiftung Warentest Stromtarife

Diese Tarife entsprechen den strengen Vorgaben der Stiftung Warentest, die jedoch nicht unbedingt die größte Ersparnis bringen. Anbieter mit einem Neukundenbonus werden hier nämlich nicht angezeigt.

Onlinetarife

Wer sich online nicht sehr sicher fühlt, sollte die reinen Onlinetarife beim Vergleich abwählen. Dann werden nur Anbieter angezeigt, die auch eine Kundenhotline betreiben.

Ökostrom
Wer sparen will, muss auf Ökostrom nicht verzichten. Wer hier einen Haken setzt, bekommt nur die Tarife mit Ökostrom angezeigt. Deren jeweiliger Mix ist in den Tarifdetails ersichtlich.

Die Besonderheit bei Stromvergleich.de: Der Neukunden-Bonus wird auch dann ausgezahlt, wenn nach einem Jahr wieder gekündigt wird. Viele Anbieter verweigern die Auszahlung des Bonus, wenn der Kunde nach einem Jahr schon wieder wechselt. Wer jedoch direkt über Stromvergleich.de wechselt, erhält den Bonus dennoch. Das ist die einmalige Gelegenheit, beim Strom maximal zu sparen.

Warum steigen die Strompreise?

Die Energiekosten steigen seit Jahren kontinuierlich an, und zwar in den letzten zehn Jahren um mehr als elf Cent je Kilowattstunde. Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Faktoren wie Steuern, Abgaben und Umlagen zusammen, von denen die EEG Umlage mit mehr als 23 Prozent einen deutlichen Anteil hat. Das Problem ist jedoch, dass Mittelständler mit einem Verbrauch von mehr 100.000 KWh Strom im Jahr und große Konzerne von der Zahlung der EEG Umlage befreit sind. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland konkurrenzfähig bleibt, sorgt jedoch auch dafür, dass die Verbraucher für diese Umlage zur Kasse gebeten werden.

Ein weiterer Grund für die Verteuerung von Energie in den letzten Jahren sind die steigenden Kosten für den Import von fossilen Energien. Die Preise für Öl haben sich verdreifacht, Gas ist doppelt so teuer geworden, und auch Steinkohle kostet beinahe dreimal so viel wie noch vor einigen Jahren. Diese Erhöhungen wirken sich unmittelbar auf den Strompreis aus, den Endverbraucher zahlen müssen. Zudem benötigen wir immer mehr Strom: In den letzten 17 Jahren ist der Nettostromverbrauch von 472,90 Terawattstunden (TWh) auf 540,80 TWh gestiegen. Das Stromnetz muss immer weiter ausgebaut werden, was zusätzlich für steigende Preise sorgt. Jedes Jahr werden für diesen Ausbau 1,2 Milliarden Euro fällig, sodass die Bundesnetzagentur davon ausgeht, dass die Kosten insgesamt bis zu 52 Milliarden Euro betragen werden.

Was also kann der Einzelne tun?
Verbraucher sollten auf keinen Fall bequem werden, sondern die Möglichkeiten ausnutzen, die ihnen von Onlineservices geboten werden. Diese sind kostenlos und unverbindlich und mit keinerlei Nachteilen oder Mehrkosten verbunden. Am größten ist die mögliche Ersparnis für den Verbraucher, der jedes Jahr wieder zu einem Neukunden wird und sich einen neuen Anbieter mit einem frischen, günstigen Tarif aussucht. Da alle Anbieter den größten Wert auf Neukunden legen (in der Hoffnung, dass diese aus Bequemlichkeit zu Bestandskunden werden und ohne zu murren die höheren Preise zahlen, die ab dem zweiten Vertragsjahr anfallen), sind hier die besten Preise zu erzielen. Der jährliche Check lohnt sich in jedem Fall, da der Markt immer in Bewegung ist und ständig neue Tarife veröffentlicht werden.


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