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Nachricht vom 30.01.2018 - 20:07 Uhr    

„Best Christmas City“: Waldbreitbach siegt in Jurywertung

Das Weihnachtsdorf Waldbreitbach hat mit einem einzigartigen Stadtmarketingkonzept überzeugt und ist Gewinner in der Jurywertung im Wettbewerb „Best Christmas City“ in der Kategorie Kleinstadt. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Christmasworld, der international führenden Fachmesse für saisonale Dekoration und Festschmuck, statt.


Den Preis nahmen Alexander Hertling, 2. Vorsitzender Gewerbeverband, Ortsbürgermeister Martin Lerbs, Klaus Peter Paffhausen, Vorsitzender Gewerbeverband und Florian Fark vom Touristik-Verband Wiedtal e.V. (Foto v.l.n.r.) in Frankfurt entgegen. Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH - Marc Jacquemin

Waldbreitbach. Insgesamt 35 Städte haben sich bei der vierten Ausgabe des Wettbewerbs der Christmasworld, der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V. (bcsd) und der Fachzeitschrift Public Marketing, beteiligt. Am 29. Januar wurden die Sieger der Fachjury bekannt gegeben: Waldbreitbach in Rheinland-Pfalz gewinnt in der Kategorie Kleinstadt, Esslingen am Neckar in der Kategorie Mittelstadt und Regensburg in Bayern erhält den Award der Kategorie Großstadt.

Waldbreitbach darf sich über eine hochwertige Städtedekoration für die nächste Saison im Wert von 5.000 Euro freuen, die von MK Illumination zur Verfügung gestellt wird. „Die Fachjury hat in diesem Jahr besonders darauf geachtet, wie der Einzelhandel und andere Partner in das vorweihnachtliche Stadtmarketingkonzept eingebunden wurden“, sagt Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld, Messe Frankfurt Exhibition GmbH. „Wir sind davon überzeugt, dass eine unverwechselbare Atmosphäre in der Adventszeit erst dann entsteht, wenn Städte einen ganzheitlichen Ansatz für das Stadtbild verfolgen. Nur so kann das Vorweihnachtsgeschäft angekurbelt und zahlungskräftiges Publikum angelockt werden. Unsere Gewinner haben dies vortrefflich umgesetzt.“

Waldbreitbach hat mit seinem Gesamtkonzept rund um die Naturwurzelkrippe überzeugt. Rund herum hat die kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz einen Wanderweg, den „Stern von
Bethlehem“, mit 3.500 Glühbirnen und über 30 Krippen bestückt. Der Einzelhandel wird durch den Los-Verkauf für die große Weihnachtstombola einbezogen. Die Ziehung der Gewinner erfolgt am Christkindchen Markt und nur anwesende Los-Besitzer gewinnen, so dass der Wiederholungsbesuch vorausgesetzt wird.

Besonders überzeugt hat das Zusammenspiel der Akteure vor Ort: der Touristik-Verband, die Ortsgemeinde, der Gewerbeverband, Krippenbaumeister und die Pfarrgemeinde sowie die Einwohner ziehen an einem Strang und machen Waldbreitbach jedes Jahr zum „Weihnachtsdorf“. Platz 2 in der Kategorie Kleinstadt geht nach Michelstadt in Hessen vor der Stadt Mayen.

Bewertet wurden die Präsentationen durch eine Fachjury, bestehend aus Jürgen Block, Geschäftsführer der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd), Yvonne Wodzak, Chefredakteurin Public Marketing beim New Business Verlag, Roland, Wölfel von der CIMA Beratung + Management GmbH, Boris Hedde, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung (IFH), und Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld und Floradecora bei der Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Bei der Publikumsabstimmung setzte sich Herborn in Hessen mit seinem stimmungsvollen Weihnachtsmarktplatz, umgeben von der historischen Altstadt an die Spitze. Hier hatte Waldbreitbach Platz 5 belegt. Die nächste Saison im Weihnachtsdorf Waldbreitbach beginnt am 1. Dezember und endet am 27. Januar 2019.

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