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Nachricht vom 24.01.2018 - 09:37 Uhr    

Dreyer und Lewentz starten zweite Runde der Zukunftsinitiative

„Starke Kommunen – starkes Land“ „Heimat zu erleben ist immer wichtiger für viele Menschen in einer Welt, die sie als unübersichtlich erleben. Zusammenhalt vor Ort in unseren Städten und Gemeinden ist dafür eine wichtige Basis“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Auftaktveranstaltung der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen - Starkes Land“ mit Innenminister Roger Lewentz.

Bürgermeister Karsten Fehr mit der Ministerpräsidentin und dem Minister Lewentz. Fotos: Staatskanzlei RLP / Alexander Sell

Region. Die zweite Runde der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen - Starkes Land“ befasst sich mit den Schwerpunktthemen „Städtenetz“ und „Stadt-Umland-Kooperation“. In Runde eins hatte das Hauptaugenmerk auf den Verbandsgemeinden im ländlichen Raum gelegen. „In Zeiten des demografischen und digitalen Wandels, gesellschaftlicher Umbrüche und neuer globaler Herausforderungen müssen sich auch die Kommunen in Rheinland-Pfalz zukunftsfest als attraktive Standorte aufstellen. Die interkommunale Kooperation bietet ihnen gute Voraussetzungen dafür. Die Kommunen verbessern so gemeinsam ihre Standortqualität und vermeiden gleichzeitig ineffiziente Insellösungen. Themen wie Siedlungsentwicklung oder Mobilität lassen sich im Verbund zielführender entwickeln“, betonte Innenminister Roger Lewentz.

Im Norden von Rheinland-Pfalz werden die Verbandsgemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel, Vallendar und Weißenthurm sowie die Städte Andernach, Bendorf, Neuwied, Sinzig und Remagen ein „Städtenetz“ bilden. Dazu Innenminister Roger Lewentz: „Erklärtes Ziel der Modellräume ist es, in den kommenden Jahren, gemeinsam Strukturen und Netzwerke aufzubauen sowie Umsetzungsstrategien zu entwickeln. Diese sollen den Kommunalverwaltungen und den lokalen Akteuren ermöglichen, die Kommunen in ihrer Region zukunftsgerichtet aufzustellen.“ Das Land fördert das "Städtenetz" mit 855.000 Euro und die "Stadt-Umland-Kooperation" mit 450.000 Euro. Der Fördersatz liegt bei jeweils 90 Prozent. Zusätzlich werden die Kommunen von einem Fachplanungsbüro begleitet. Bis Ende 2021 können elf Rheinkommunen die Chance der interkommunalen Kooperation nutzen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir auch aus der zweiten Auflage der Zukunftsinitiative wichtige Erkenntnisse gewinnen werden, die allen kommunalen Akteuren im Land weiterhelfen“, so der Minister.

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Kommentare zu: Dreyer und Lewentz starten zweite Runde der Zukunftsinitiative

1 Kommentar

Wenn ich die Umschreibung der Zukunftsinitiative richtig verstehe, können die Kommunen Ideen für Projekte sammeln von denen alle etwas haben. Wenn ich vom Anspruch lese "Heimat erlebbar zu machen, den Zusammenhalt vor Ort zu stärken" und man dabei auch die gesellschaftlichen Umbrüche durch den demografischen Wandel "im Auge" hat, sollten die Kommunen gemeinsam Bewusstsein für alle Facetten von Neuem Wohnen schaffen. Zumindestens die Anforderungen der Städte sind identisch: Nachbarschaften und Wohnen für Hilfe organisieren, über Wohnen mit Versorgungssicherheit informieren, für Gemeinschaftliches Wohnen vor Unterstützungsbedarf werben, Wohn-Pflege-Gemeinschaften anstoßen. Um bei Wohnen - was Heimat und Zusammenhalt vor Ort beinhaltet - zukunftsgerichtet aufgestellt zu sein, braucht es Impulse und Vernetzung durch die Kommune am Wohnort. Könnte man jetzt, begünstigt durch den Fördersatz von 90%, modellhaft (und gerne auch in Neuwied) Kontakt- und Informationsstellen für zukunftsfähiges Wohnen schaffen?
#1 von Hildegard Luttenberger, am 29.01.2018 um 07:05 Uhr

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