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Nachricht vom 12.12.2017 - 17:41 Uhr    

Geschützte Bäume in Rheinbreitbach

Die SPD Rheinbreitbach begrüßt Ratsbeschluss, durch den die Traubeneiche in der unteren Rheinblickstraße als Naturdenkmal unter Schutz gestellt wird. Schutz wertvoller Bäume sollte Priorität haben.

Rheinbreitbach. „Wir Rheinbreitbacher haben in den letzten Jahren viele stattliche Bäume fallen sehen, von denen wir glaubten, sie seien schützenswerte Denkmäler, die zum Ortsbild Rheinbreitbachs gehören. Die Begründung lautete regelmäßig, der Baum sei faul und wenn die Kettensäge den Stamm von der Wurzel getrennt hatte, wurde vielfach deutlich: dem war nicht so, eher waren es wirtschaftliche Interesse, um einen Bauplatz frei zu machen, viel alberner war die Entschuldigung, im Herbst störe das viele Laub“, erklärt die SPD. Umso mehr freut es die SPD, dass Ortsbürgermeister Gisevius den Schutz der Traubeneiche erreicht hat.

Trotzdem gibt es immer wieder Bäume, die schön sein mögen, die ein Sicherheitsrisiko geworden sind und die deshalb nicht zu retten sind. Das gilt leider für stattliche Eichen und Buchen am Eingang zum Lötzelingstal und am Weg „Unter der Heilig“. Der für Rheinbreitbach zuständige Revierförster unterrichtete den Ortsgemeinderat, infolge von Bodenerosion und erheblichen Schäden müsse er sie aus Sicherheitsgründen fällen lassen. Als Argument fügte er auch den drohenden Klimawechsel an, im Sommer drohten zunehmend Stürmen, die Bäume böten dann im belaubten Zustand eine verstärkte Angriffsfläche. SPD-Vorsitzender Rosen geht davon aus, dass die Ortsgemeinde es in der Folge auch leichter haben wird, die von ihm angestrebte Sanierung der Weinbergsmauern am Weg Unter der Heilig, die von Wurzeln zerstört und deshalb nicht standsicher sind, voranzubringen.

Für die SPD zeigte sich Rosen empört, dass nach der unerlaubten Fällung von Bäumen in der oberen Schulstraße die vorgeschriebene Ersatzpflanzung an der Ortsgemeinde vorbei in Bruchhausen vorgenommen worden sei. Hier, so sein Argument, hätte sich beispielsweise empfohlen, die Allee der japanischen Kirschbäume in der Rheinblickstraße, die in jedem Frühjahr einen großartigen Beitrag zum Ortsbild geliefert haben, nachzupflanzen. Hier hätte er sich eine Information an den Rat gewünscht. (PM SPD)


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