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Nachricht vom 27.11.2017 - 09:39 Uhr    

VCN vor dem wichtigsten Heimspiel des Jahres

So bitter das auch klingen mag. Die dicken Komplimente und der anerkennende Beifall von 627 immer fairen Zuschauern im niederbayrischen Straubing wirkt bei den Deichstadtvolleys sicherlich wie Balsam für die Seele. Aber es bringt nach der 1:3(20:25, 22:25, 27:25, 20:25)- Niederlage beim erklärten Aufstiegsaspiranten keine Punkte auf die Habenseite.

Fotos: Verein

Neuwied. Das die Neuwieder Volleyballerinnen den kurzfristigen Ausfall ihrer Mannschaftsführerin Lea Schäbitz, der Außenangreiferin Sabine Hoffmann und ihrer Libera Sara Mahrokh zu verkraften hatten kam bei der langen Anreise noch erschwerend hinzu.

Doch die ungünstigen Voraussetzungen hatten die Mädels von Trainer Bernd Werscheck ganz eng zusammen rücken lassen. Anders kann man den bärenstarken Auftritt nicht kommentieren. Die zuletzt als verbesserungswürdig angesehene Annahme funktionierte über die gesamte Partie in bislang nie gesehener Konzentration und Sicherheit und die ebenso wichtigen Aufschläge, hier besonders von Lilly Werscheck, brachten die Gastgeberinnen ein ums andere Mal in allergrößte Schwierigkeiten. Das war die Basis für eine spannende Begegnung auf Augenhöhe, bei der der Favorit NawaRo sich keine Ruhepausen gönnen konnte.

Als der Neuwieder Zweitligist dann sogar im dritten Satz den längeren Atem und die besseren Nerven zeigten, schien nach dem Satzerfolg in der Verlängerung ((27:25) eine Überraschung möglich. 11:11, 14:14 und 18:18, der VCN war auch im folgenden vierten Satz immer in Schlagdistanz. Erst eine sehr diskussionswürdige Entscheidung beim Stand von 22:19 für die Heimmannschaft warf Neuwied etwas aus der Bahn. Es brauchte einige Zeit, ehe die Deichstadtvolleys die Enttäuschung abgeschüttelt hatten.

Nach den Ergebnissen des abgelaufenen Spieltags liegt der VCN nun erstmals seit seiner Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga Süd auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses auf dem letzten Tabellenplatz. „Das ist sicher noch nicht wirklich beunruhigend. Wir waren uns vor Beginn der neuen Saison darüber im Klaren, dass es für das neu zusammen gestellte Team eine schwierige Anlaufphase geben wird und Mannschaft und Trainer haben unsere volle Rückendeckung“, stellt für die Vereinsführung die derzeitige Lage keinerlei Problem dar. Zumal die Leistungen der Mannschaft stetig bergauf gehen.

Aber jetzt sollten mal ein paar Punkte her. Am kommenden Samstag, dem 2. Dezember um 19 Uhr empfängt der VCN 77 nun mit dem SV Lohhof in der Sportarena des Rhein-Wied-Gymnasium einen Gegner der in der engen Tabelle nur einen Punkt besser steht. „Unsre Mädels haben sich für das letzte und sicherlich wichtigste Heimspiel des Jahres wirklich noch einmal eine volle Halle verdient“, hofft Trainer Werscheck auf die bestmögliche Unterstützung der eigenen Fans.

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