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Nachricht vom 19.11.2017 - 13:32 Uhr    

Über Angebote zur Kraftstoffvielfalt informiert

Die Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders und Michael Wäschenbach haben sich in der Bellersheim Unternehmensgruppe in Neitersen intensiv über die Vielfalt von Kraftstoffen für den Kraftfahrzeugverkehr informiert.

Foto: Pr

Neitersen. Hintergrund des Fachgesprächs, welches auf Vermittlung von Peter Enders zustande kam, war die Frage, inwieweit die Umweltbelastung durch neue Formen der Herstellung und Zusammensetzung reduziert werden könne, um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zu vermeiden, wovon vor allem Städte zurzeit besonders bedroht sind.

Als Gesprächspartner standen Thomas Bellersheim und Mario Weller von der Bellersheim Unternehmensgruppe und Jens Hachmann von Shell zur Verfügung. Jens Hachmann informierte über die Angebotspalette der Kraftstoffe und über neue Formen der Dieselzusammensetzung, die durch synthetische Verfahren (GTL Fuel – Gas to Liquid) möglich geworden sind. Diese flüssigen, ungiftigen, biologisch leicht abbaubaren und farblosen Dieselkraftstoffe mit hoher Cetanzahl haben, so Jens Hachmann, einen deutlich geringeren Schwefel- und Aromatenausstoss als herkömmliche Kraftstoffe und können so zur Senkung der lokalen Emissionswerte deutlich beitragen.

Obendrein könnten durch GTL Fuel-Kraftstoffe die Motorengräusche ebenfalls sehr stark reduziert werden. Das könnten – wie chemische Verfahren zur Umwandlung von Erdgas in flüssige Kohlenwasserstoffe - wichtige Beiträge zur Verhinderung von Fahrverboten werden, so Hachmann. Im Gespräch wurde sehr deutlich, dass Energieeffizienz an allen Stellen des Energieeinsatzes notwendig sei, um die Herausforderungen zu bewältigen und dass Elektromobilität zwar verstärkt werden müsse aber für sehr lange Zeit kein Allheilmittel sein werde.

Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer, dass alle Möglichkeiten ausgelotet werden müssen, um Produkte auf den Markt zu bringen, die mithelfen, Fahrverbote zu verhindern. Beim Einsatz neuer Produkte der Fahrzeugtechnik wie der Kraftstofftechnik sollte der Öffentliche Dienst Vorreiter sein, hier könnten wichtige Erfahrungen für das gesamte Verkehrssystem gesammelt werden.

Michael Wäschenbach, energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion dankte auch im Namen seines Kollegen Peter Enders für das Gespräch und die umfassenden Informationen, und machte deutlich, dass nur mit einem Energiemix die großen Herausforderungen gemeistert werden können und im Bereich des Sektors Mobilität die Energiewende nur technik- und wissenschaftsoffen gelingen kann und wenn alle alternativen Antriebe betrachtet werden, dazu gehört auch ein moderner Dieselmotor.

Pressemitteilung der Abgeordneten Dr. Peter Enders und Michael Wäschenbach


Kommentare zu: Über Angebote zur Kraftstoffvielfalt informiert

1 Kommentar

Was verstehen Herr Dr. Enders und Herr Wäschenbach denn unter einem "modernen Dieselmotor"? Dass es bei diesem Besuch um den Input, den Kraftstoff, ging, ist mir schon klar.

Angesichts der verheerenden Ausmaße, die jedoch der Dieselskandal mittlerweile auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland angenommen hat, verwundert es doch, dazu völlige Inhaltsleere bei einem so themennahen Besuch vorzufinden.

Gerade hier muss doch der zitierte "Öffentliche Dienst", vor allem aber die Politik mit ihren Fuhrparks konsequent gegensteuern: Keine Dienstwagen, die auf der Straße die Grenzwerte nicht einhalten! (vgl. dazu der Bericht der Deutschen Umwelthilfe zu den Dienstwagen der Landesregierungen: http://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Verkehr/Dienstwagen/04_Dienstwagenumfrage_Landesregierungen_2017.pdf)
#1 von Jan Hellinghausen, am 24.11.2017 um 08:32 Uhr

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