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Nachricht vom 12.10.2017 - 10:56 Uhr    

LBM rüstet seinen Betriebsdienst mit neuen Unimogs auf

In den kommenden Tagen werden 18 Unimogs vom Betriebsdienst des Landesbetriebes Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) für die Unterhaltung von Bundesautobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Rheinland-Pfalz eingesetzt.

Die Leiterin des Geschäftsbereichs Betrieb des LBM RP, Ursula Gerhartz-Path, informierte sich über den Stand der neuen Technik bei den Unimogs (links im Bild Walter Bach, rechts: Michael Balzer, von der Firma KBM Motorfahrzeuge Foto: Veranstalter

Region. Für die Unterhaltung von Bundesautobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Rheinland-Pfalz werden in den kommenden Tagen bereits die ersten 18 von 22 Geräteträgern, Typ Unimog des Fahrzeugherstellers Mercedes-Benz, an den Betriebsdienst des Landesbetriebes Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) ausgeliefert. Die neuen Sonderfahrzeuge für die Straßenunterhaltung werden durch die Unimog-Generalvertretung KBM Motorfahrzeuge aus Andernach an fünf Autobahn- und 16 Straßenmeistereien übergeben.

Der LBM investiert allein mit den 22 neuen umfangreich ausgestatteten Unimogs in diesem Jahr insgesamt über 5 Millionen Euro in die kontinuierliche Modernisierung seines Fuhrparks.

Der Geräteträger, Typ Unimog, bildet durch seine Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit einen wichtigen Grundstein in der Straßenunterhaltung des LBM. Sein umfangreiches und ausgeklügeltes Konzept zum Anbau und Antrieb von unterschiedlichsten Anbaugeräten (wie z. B. Mähgeräte, Kehrbürsten, Astscheren sowie Streugeräte und Schneepflüge) bestätigt seinen Ruf als „Universal-Motor-Gerät“ für nahezu alle Aufgaben des Betriebsdienstes, so dass dieser ganzjährig auf den Straßen in Rheinland-Pfalz zu sehen ist.

„Durch seine innovative und umfangreiche Ausstattung bietet er den Fahrern bei allen Tätigkeiten des Betriebsdienstes einen sicheren, modernen und allen aktuellen Erfordernissen entsprechenden optimalen Arbeitsplatz“, erklärte Ursula Gerhartz-Path, Leiterin des Geschäftsbereichs Betrieb, bei der Vorstellung der ersten neuen Fahrzeuge.

Den größten Anteil an den Tätigkeiten hat dabei die Grünpflege. Rund ein Viertel aller Arbeiten im Betriebsdienst werden über das Jahr verteilt für das Mähen von Randstreifen, das Freischneiden des Lichtraumprofils und die Baum- und Gehölzpflege aufgewendet. „Diese Leistungen tragen enorm zur Verkehrssicherheit bei“, so Gerhartz-Path weiter, die auch darauf hin wies, dass regelmäßige Mäharbeiten unter anderem für die erforderliche Sicht an Kreuzungen oder Einmündungen sorgen und einen ausreichenden Wasserabfluss im Bereich der Straßenbankette gewährleisten. Das Gras werde hier deshalb bis zu zweimal im Jahr geschnitten.

Pro Jahr werden etliche Quadratmeter an Flächen bearbeitet. So mähen die Autobahn- und Straßenmeistereien des LBM jährlich etwa 170 Millionen Quadratmeter Grasfläche - dies entspricht der Fläche von etwa 24.000 Fußballfeldern.

90 Prozent dieser Flächen werden mit dem Unimog gemäht – landesweit sind in Summe rund 100 Fahrzeuge im Einsatz. Bei diesem effizienten und anspruchsvollen Arbeitsverfahren werden Unimog und beide angebauten Mähgeräte von einem Straßenwärter parallel bedient.

Der Straßenbetriebsdienst des LBM sorgt in einem breit gefächerten Aufgabengebiet für die Mobilität und Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.

Hierfür sind in 13 Autobahnmeistereien und 57 Straßenmeistereien knapp 1.600 Mitarbeiter und 1.100 Fahrzeuge in Rheinland-Pfalz täglich auf 877 km Autobahnen und ca. 17.500 km Bundes-, Landes-, und Kreisstraßen im Einsatz.


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