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Nachricht vom 11.10.2017 - 16:33 Uhr    

Else macht sich Gedanken zur Bürgermeisterwahl Rengsdorf

Die Else ist bekanntlich eine Kunstfigur der Kuriere. Sie macht sich ab und an ihre Gedanken, schaut dem „Volk aufs Maul“ und schreckt vor satirischen Beiträgen nicht zurück. Jetzt ist ihr in den Verbandsgemeinden Rengsdorf und Waldbreitbach, die zum Jahresanfang 2018 fusionieren, etwas aufgefallen, was ihr Gedanken macht und worüber sie sich mit ihrem Umfeld ausgetauscht hat. Es geht um die Stichwahl am Sonntag, den 15. Oktober.

Grafik: Rosemarie Moldrickx

Rengsdorf/Waldbreitbach. Im ersten Wahldurchgang am 24. September waren drei Kandidaten zur Bürgermeisterwahl für die neue Verbandsgemeinde angetreten. Neben dem amtierenden Bürgermeister Hans-Werner Breithausen warfen der Ortsbürgermeister von Rengsdorf Christian Robenek und später die Grüne Ester Bender ihren Hut in den Ring.

Hans-Werner Breithausen verfehlte ganz knapp die absolute Mehrheit. Ester Bender belegte Platz drei. So gehen jetzt am Sonntag Breithausen und Robenek in die Stichwahl, die die Entscheidung bringt. Soviel zum Hintergrund, jetzt kommt Else zu Wort: „Las ich doch kürzlich in dem NR-Kurier, dass die Grünen eine klare Wahlempfehlung für den CDU-Kandidaten Robenek gegeben haben. Dabei ist zwar Jamaika im Bund im Gespräch, aber doch noch in weiter Ferne".

Was treibt die Grünen bei uns in den Verbandsgemeinden Rengsdorf/ Waldbreitbach zu einer solchen Aussage? Also fragte ich meinen Nachbarn, einen SPD-Mann, wie er sich das erklären könne? Der nahm mich beiseite und sagte ganz im Vertrauen: Die sind doch jetzt als Familienclan in den VG-Rat eingezogen und wollen als Krönung gerne einen Beigeordnetenposten haben. Also fragten sie bei der SPD, die bislang mit Breithausen den Bürgermeister stellt, an, wie es damit aussieht, wenn die Partei eine Wahlempfehlung zu Gunsten Breithausen abgibt, ob dann der Posten drin sei.

Die Parteispitze der SPD hat abgelehnt, so hat es mein Nachbar erzählt. Dann haben die Grünen bei der CDU angerufen, wusste eine Freundin zu erzählen. Dort war man mit den Zusagen wesentlich freundlicher. Also wurde flugs eine Pressemitteilung verfasst, dass die Grünen für einen Wechsel stehen und bitte alle Grünen den CDU-Mann Robenek zu wählen.

Ich habe im Kopf, dass die Grünen gegen eine Fusion waren und die Ortsgemeinde Rengsdorf unter Robenek auch gegen die Fusion gestimmt hat. Jetzt wollen beide die neue Verbandsgemeinde führen. Irgendwie komisch!“

In diesem Sinne Eure Else.



Kommentare zu: Else macht sich Gedanken zur Bürgermeisterwahl Rengsdorf

2 Kommentare

Liebe Else,
deine Gedanken sind ein bisschen wirr, da ist wohl was durcheinandergeraten!
Von einem Familienclan zu sprechen im Falle dieser Wahl ist schon töricht. Den gibt es nicht. Aber die Bürger haben so gewählt, wie sie gewählt haben, und ja, zu Familie gehören eben politisch interessierte Menschen, die bemüht sind, Politik in der Region mitzugestalten.
Liebe Else, wenn du nächstes mal etwas behauptest, dann mach dich vorher schlau:-), zu behaupten, es gäbe Absprachen zu irgendwelchen Posten ist schlicht unverschämt- da musst du neu denken lernen!
Wir stehen für eine transparente Politik auch zukünftig!
Übrigens, mehr werde ich dazu nicht mehr sagen, und schon gar nicht über dieses Medium!

#2 von Erika Zipf-Bender, am 12.10.2017 um 13:14 Uhr
Eigentlich schätze ich den NR-Kurier als modernes Medium, um sich über regionale Neuigkeiten zu informieren, aber der Artikel ist einfach nur peinlich. Auch wenn Ihre Else eine Kunstfigur ist, deren satirische Beiträge lustig sein sollen, wird hier doch mit wirren Mutmaßungen einseitig Stimmung gemacht. Selbst Ihre Else sollte wissen, dass die CDU mit den Grünen zusammen keine Mehrheit hat, und schon aus diesem Grund keinen Beigeordnetenposten zusagen kann. Um einem minimalen journalistischen Anspruch gerecht zu werden, sollten Sie lieber mal das falsche Spiel von Herrn Breithausen in Bezug auf die Beigeordneten-Frage aufklären. Herr Breithausen stellt sich als der große Sparmeister hin, indem er immer wieder betont, dass er einen hauptamtlichen Beigeordneten nicht für erforderlich hält. Dabei ist im Gesetz festgeschrieben, dass Herr Breithausen dieses Amt übernimmt, falls er die Wahl verliert. Auf die Frage, ob er im Falle der Niederlage auf den Posten verzichten würde (was die logische Konsequenz seiner Aussage wäre) hat er nur gelächelt. Um es für Else verständlich zu sagen: Herr Breithausen möchte sparen, nur solange es ihn nicht selber betrifft. Und noch ein Tipp für Ihre Else: mein Nachbar hat mir erzählt, dass der Breithausen das Wiedtalbad schließen will, und die Grünen mit der CDU das Bad erhalten wollen. Da liegt seiner Meinung nach der Grund für die Empfehlung.
#1 von Alexander Sorg, am 12.10.2017 um 07:33 Uhr

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