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Nachricht vom 09.08.2017 - 22:34 Uhr    

Höhere Sicherheit durch Ausbau der Trinkwasserversorgung

Das Kreiswasserwerk Neuwied fördert das benötigte Trinkwasser ausschließlich aus Brunnen des Trinkwasserschutzgebietes im Engerser Feld und transportiert es mittels leistungsstarker Pumpen über das Werk in Neuwied-Block bis auf die höchsten Erhebungen der Verbandsgemeinden Asbach, Linz und Dierdorf.

Foto: Kreisverwaltung

Neuwied. Zur Verbesserung der gegenseitigen Trinkwasserversorgung wird derzeit eine neue Verbindung zwischen der Transportleitung des Kreiswasserwerkes Richtung Willroth und dem Hochbehälter Torney der Stadtwerke Neuwied errichtet. „Sollten die Brunnen eines der Werke komplett ausfallen, ganz gleich ob die des Kreiswasserwerkes Neuwied oder der Stadtwerke Neuwied, so ist über diese Leitung eine Weiterversorgung durch den anderen Partner gewährleistet", äußerte Landrat Kaul.

Doch bezieht das Kreiswasserwerk auch den Fall des schlimmsten Ereignisses in die Überlegungen der Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung mit ein – den Totalausfall aller Brunnen des Engerser Feldes. „Käme es im Engerser Feld zu einem vorübergehenden Totalausfall, so könnte aus Richtung Willroth eine Einspeisung in den Hochbehälter Torney erfolgen und somit auch eine Notversorgung des städtischen Raumes sichergestellt werden", so weiter Landrat Kaul.

„Hier laufen momentan die Gespräche mit Zweckverband der Wasserversorgung des Landkreises Altenkirchen über die Modalitäten einer Anbindung an deren Versorgungsnetz", ergänzte Werner Meurer vom Kreiswasserwerk Neuwied. Da die Arbeiten an der Transportleitung zum Teil in der Trasse der L258 erfolgen, wurde mit dem Landesbetrieb für Mobilität abgestimmt, dass die stadteinwärts führende Fahrbahn abgefräst und mit einer neuen Oberfläche versehen wird.

Das Kostenvolumen der Baumaßnahme liegt bei rund 280.000 Euro, wie üblich bei Transportleitung erfolgt eine Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz in Form eines Zuschusses in Höhe von 30 Prozent und eines Darlehens in Höhe von 50 Prozent der Bausumme. Zudem werden anteilige Kosten an der Maßnahme der gegenseitigen Versorgung durch die Stadtwerke Neuwied übernommen.


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