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Nachricht vom 13.07.2017 - 20:07 Uhr    

Friedrich-Wilhelm Raiffeisen gleich zweimalig geehrt

In Gedenken an den Gründer der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland, Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, wurden am Spätnachmittag des 13. Julis zwei Legendenschilder unter den Straßennamensschildern der „Raiffeisenstraße“ in Urbach und Harschbach enthüllt.

Verbandsbürgermeister Volker Mendel mit Harschbacher Ortsbürgermeisterin Friederike Becker und dem stellvertretenden Vorsitzenden der deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, Josef Zolk. Fotos: LJS

Urbach. Zu dem feierlichen Ereignis erschienen sowohl die Ortsbürgermeister und Verbandsbürgermeister Volker Mendel, als auch der stellvertretende Vorsitzende der deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, Josef Zolk. Dieser hielt zur ersten Schildveröffentlichung um 17 Uhr in der Ortsgemeinde Urbach eine kurze Ansprache, welche einen Zusammenschnitt der Geschichte Raiffeisens selbst, die Entwicklung seiner Idee bis zur Neuzeit, und die derzeitigen und geplanten Projekte beinhaltete.

„Entdecke, was in dir steckt!“ – unter diesem Leitgedanken wolle die Raiffeisen-Gesellschaft insbesondere junge Menschen ermutigen etwas Positives zu leisten, so Zolk. Als Beispiel dafür steht das Ziel, in ganz Rheinland-Pfalz in den Schulen Schülergenossenschaften zu bilden, zumal laut Statistik im Jahresschnitt rund jeden Tag eine neue Genossenschaft gegründet wird. Zum 200jährigen Jubiläum Raiffeisens im nächsten Jahr berichtete Zolk von einer kommenden Ausstellung auf der Festung Ehrenbreitstein, einer Wanderausstellung über Raiffeisen, welche womöglich sogar bis nach China gebracht werde, und der voraussichtlichen Veröffentlichung des Buches „Genossenschaften heute“ im nächsten Jahr.

Volker Mendel, der eigenhändig das Tuch von den Legendenschildern zog, fand ebenfalls treffende Worte zu den Feierlichkeiten. Insbesondere in der Raiffeisen-Region sei eine Erinnerung an die Person und seinen Leitgedanken wichtig, so Mendel. Neben den Straßenschildern entstand aufgrund dessen die Idee, in jeder Ortsgemeinde eine Sitzbank in seinem Gedenken zu errichten. LJS

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