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Region

Allianz unterstützt Arbeit mit traumatisieren Kindern

Der gemeinnützige Förderverein Allianz für Jugend e.V. sowie die Allianz Hauptvertretung Fouquet und Balogh mit Sitz in Neustadt/Wied und Altenkirchen unterstützen die Arbeit des Psychosozialen Zentrums für Flüchtlinge und Folterüberlebende des Diakonischen Werks Altenkirchen mit einer Spende von 3000 Euro.
Allianz unterstützt Arbeit mit traumatisieren Kindern

Von Links: Matthias Balogh, Michael Kurth, Daniel Fouquet, (jeweils Allianz Hauptvertretung Altenkirchen), Timo Schneider, Kirsten Liebmann (jeweils Diakonisches Werk Altenkirchen). Foto: Privat

Altenkirchen. Mit der Spende sollen traumatisierte Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien über eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin eine Unterstützung erhalten. Kriegserlebnisse können bei Kindern und Jugendlichen schwerste Traumatisierung zur Folge haben. Erfahrungen wie der Tod der Eltern oder naher Verwandter, Bombardierung, Raketenbeschuss, Granaten, Explosionen, Flucht, Verlust von Haus und Heimat, langfristige Trennung von den Eltern, Kidnapping, Zeuge oder Zeugin von Ermordung, Erschießung, Folter gehören für Kinder in Kriegsgebieten zum Alltag.

Oft werden sie selbst Opfer von Gewalt, Vergewaltigung und Folter, erleiden körperliche Verletzungen, werden zum Morden gezwungen oder leiden an Armut, Hunger, Deprivation und Unterernährung. Traumatische Ereignisse treffen ein Kind sowohl auf mentaler als auch auf physischer Ebene völlig unvorbereitet. Solche Ereignisse sind außergewöhnlich, unvorhersehbar und liegen außerhalb der normalen zu erwartenden Lebenserfahrung eines jungen Menschen.

Die häufigsten Symptome nach einem Trauma sind Schlaf- und Angststörungen. Untersuchungen belegen, dass Kinder und Jugendliche, die verschiedenen Arten von Traumatisierung ausgesetzt waren, ähnliche Symptome im Sinne einer PTBS entwickeln können.

In dem Projekt sollen stabilisierende traumatherapeutische Angebote gemacht werden, damit die Kinder und Jugendlichen Vertrauen in die eigenen Selbsthilfekräfte entwickeln. „Dadurch können die Kinder und Jugendlichen Gefühle wahrnehmen und steuern und ihr Selbstbewusstsein und Identitätsbewusstsein stärken“ so Timo Schneider, Geschäftsführer des Diakonischen Werks, zu den Hauptzielen des Projekts. „Wir sind der Allianz deshalb sehr dankbar für ihr Engagement.“

Für die beiden Geschäftsführer der Allianz Hauptvertretung Matthias Balogh und Daniel Fouquet war es selbstverständlich, das Projekt zu unterstützen. „Uns ist die Region, in der wir leben und arbeiten sehr wichtig“, so die Initiatoren der Spende. „Deshalb übernehmen wir hier gerne soziale Verantwortung und freuen uns sehr, dass wir dazu beitragen konnten, die Trauma-Therapie für junge Flüchtlinge zu realisieren.“ Bei ihrem Besuch im Diakonischen Werk konnten sich Balogh und Fouquet von den Projektzielen überzeugen. Kirsten erläuterte die Ziele und Aufgaben des Psychosozialen Zentrums und die zukünftige Hilfe für die Kinder und Jugendlichen, die durch das Projekt geleistet werden kann.

Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie beim Diakonischen Werk Altenkirchen, Telefon (02681) 8008 20 oder unter info@diakonie-altenkirchen.de.


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