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Nachricht vom 16.03.2017 - 18:30 Uhr    

Ab 20. März Bauarbeiten am Kurtscheider Stock - Staugefahr

An der Einmündung B 256 / L 257 "Kurtscheider Stock" kommt es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der Bundesstraße zu langen Wartezeiten auf der untergeordneten L 257 von bis zu fünf Minuten und somit auch zu einem großen Rückstau. Es ist daher eine Optimierung an der Einmündung erforderlich.

Grafik: LBM

Kurtscheid. Um den Verkehrsfluss der Bundesstraße so wenig wie möglich zu behindern, wird eine verkehrs- und zeitabhängige Ampel errichtet. Dabei erhält lediglich die Bundesstraße eine Signalisierung. Diese Art von Signalisierung wird als "nicht vollständige Signalisierung" bezeichnet. Mit der nicht vollständigen Signalisierung wird kurzfristig der starke Fahrzeugstrom der Bundesstraße 256 angehalten, um Zeitlücken für die untergeordnete Landesstraße zu schaffen.

Der Verkehr der L 257 erhält das Schild "Vorfahrt gewähren" und muss vor der Wartelinie auf eine Möglichkeit oder Zeitlücke zum Auffahren auf die Bundesstraße warten. Wird nun mithilfe einer Induktionsschleife eine Überschreitung der vorher festgelegten Wartezeit der Fahrzeuge der Landesstraße festgestellt, wird die Ampel auf der Bundesstraße auf Rot geschaltet und der Verkehr kommt dort zum Stehen, so dass die Fahrzeuge auf der Landesstraße ungehindert ausfahren können.

Die Standorte der Ampel sind vom Einmündungsbereich deutlich zurückgesetzt, um Missverständnissen vorzubeugen. Durch die zurückgesetzten Standorte ist das Anfahren des Verkehrs auf der B 256 frühzeitig wahrzunehmen.

Im Zuge dieser Optimierung wird vorab noch ein Rechtsabbieger von Straßenhaus kommend in Fahrtrichtung Kurtscheid an die Bundesstraße angebaut. Weiterhin werden in diesem Bereich auch Fahrbahnschäden auf der Bundesstraße auf einer Länge von etwa 370 Meter beseitigt. Die Erneuerung der Asphaltschichten beginnt nach der Linkskurve aus Straßenhaus kommend - circa 150 Meter vor dem Knotenpunkt - und führt etwa 220 Meter über den Knotenpunkt hinaus. Zusätzlich werden auf der Landesstraße die beiden obersten Asphaltschichten vom Knotenpunkt aus auf einer Länge von circa 120 Meter in Richtung Kurtscheid saniert.

Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt in zwei Teilabschnitten, mit jeweils unterschiedlichen Verkehrsführungen.

Der erste Abschnitt beginnt am 20. März. Hierbei erfolgen die Sanierung der rechten Fahrspur im Einmündungsbereich der Bundesstraße aus Richtung Straßenhaus kommend, der Anbau des Rechtsabbiegers sowie die Sanierung der Landesstraße.

Während dieser Zeit wird der Verkehr auf der Bundesstraße per Ampelregelung am Baufeld vorbeigeleitet. Die Anbindung nach Kurtscheid ist in dieser Zeit nicht über die Landesstraße 257 möglich. Die Ortschaft Kurtscheid bleibt über die K 93 (B 256 Abfahrt Gewerbegebiet Rengsdorf) über Ehlscheid erreichbar.

Der zweite Abschnitt wird in den Osterferien gebaut. Dabei erfolgen die Sanierung der linken Fahrbahnseite im Einmündungsbereich sowie die weiteren circa 150 Meter der Bundesstraße in Richtung Bonefeld. Aufgrund des schmalen Straßenquerschnittes hinter dem Knotenpunkt ist es leider notwendig die Bundesstraße voll zu sperren. Die direkte Verbindung von Straßenhaus nach Rengsdorf und Neuwied über die B 256 besteht während dieser Zeit nicht.

Der Verkehr wird großräumig von Straßenhaus kommend über die B 256 Richtung Gierender Höhe, die L 265, die L 266 an Dernbach vorbei bis zur L 258, dann über die L 258, Anhausen, bis zur Anschlussstelle B 256 /L 258 bei Torney geleitet. Die Osterferien wurden insbesondere wegen des ÖPNV und des dann zu erwartenden geringeren Verkehrsaufkommens gewählt.

Der Knotenpunkt B 256 / L 257 Kurtscheider Stock kann in dieser Zeit nur von Kurtscheid in Richtung Straßenhaus und in entgegen gesetzter Fahrtrichtung per Ampelregelung passiert werden.

Die Tiefbauarbeiten für die „nicht vollständige Signalisierung“ laufen baubegleitend. Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme betragen rund 400.000 Euro. Der LBM Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Situation am Kurtscheider Stock wesentlich verbessert.


Kommentare zu: Ab 20. März Bauarbeiten am Kurtscheider Stock - Staugefahr

2 Kommentare

Viel besser als nichts, die Kreuzung ist derzeit ein Ärgernis und eine Gefahrenstelle. Warum aber eine Ampelregelung wie bei einer Feuerwehreinfahrt? Wo ist der Vorteil gegenüber einer "normalen" Ampelregelung?

#2 von Achim Kluth, am 17.03.2017 um 08:43 Uhr
Die ganze Baumassnahme ist absolut widersinnig. Für die wenigen Autos, die morgens dort abbiegen wollen, ist diese Massnahme meiner Meinung nach reine Geldverschwendung. Und die Begründung den Verkehrsfluß zu optimieren ist Schwachsinn. Denn, ca. 1km weiter Richtung Neuwied, ist der Bonefelder Kreisel.Dort stauen sich die Fahrzeuge zurück. Was viel wichtiger wäre, eine vernünftige Abbiegemöglich zu schaffen, um risikolos von Strassenhaus in Richtung Neuwied abbiegen zu können. Man kann nur darauf hoffen, eine größere Lück zu erhaschen, um abbiegen zu können.Was jetzt passieren wird, ist, daß der meiste Berufsverkehr durch Hardert fahren wird. Wenn der Weg nicht so beschi.. wäre, würde ich mir das auch überlegen.
#1 von Axel Eppich, am 17.03.2017 um 00:02 Uhr

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