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Nachricht vom 24.05.2016 - 12:19 Uhr    

Bleibt Freibad in Urbach im Sommer geschlossen?

Ob in diesem Jahr die Frühschwimmerinnen auf ihre Kosten kommen ist ungewiss. Die Öffnung des Urbacher Freibades ist noch unsicher. Es fehlen noch ausreichende Kräfte, um die Beckenaufsicht in diesem Jahr abzusichern.

Werden Gäste kommen können? Foto: privat

Urbach. Seit Ortsbürgermeisterin Hasenbring weiß, dass die bisherige Beckenaufsicht aus beruflichen Gründen in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht, ist sie auf der Suche nach Ersatz. Der Aufruf im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde erbrachte kein Ergebnis. Anfragen an die umliegenden Ortsverbände der DLRG blieben bislang ohne ausreichenden Erfolg. Die Beckenaufsicht, die die Badegäste im Blick hat, ist aber zwingende Voraussetzung für den Betrieb des Bades.

Aufgrund der geringen Beckentiefe reicht es aus, das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber zu haben und 18 Jahre alt zu sein, um die Aufgabe zu übernehmen. Die Mitarbeiter werden auf 450 Euro-Basis bei der Ortsgemeinde Urbach beschäftigt. Es ist auch im Interesse von Bürgermeister Mendel, das einzige Bad in der Verbandsgemeinde öffnen zu können.

Die TSG Urbach Dernbach wurde ebenfalls um Unterstützung gebeten, konnte aber bisher keine Lösung für das Problem anbieten. Im Bad selbst läuft alles wie in jedem Jahr. Gemeindearbeiter Hoffmann reinigt das Becken und bereitet den Betrieb vor. Für den Kiosk ist ein Betreiber gefunden. Es wird alles vorbereitet, um am 1. Juni zu öffnen. Ob dies gelingt wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

„Wir bereiten das Bad vor, damit wir es öffnen können. Zumindest Schulklassen oder Gäste des Jugendheimes, die ausreichende Aufsicht selbst mitbringen können, haben so die Möglichkeit der Nutzung. Noch haben wir aber nicht aufgegeben, dass wir für alle eine gute Badesaison anbieten können“, sagt Ortsbürgermeisterin Hasenbring.


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