Bender Immobilien
 Montag, 30.05.2016, 02:59 Uhr Stellenangebote | Kurz berichtet | Gemeinden | Branchenbuch | Impressum
 Folgen:          Wetter | Kalender | Horoskop | Sudoku | AK-Kurier | WW-Kurier
 
 
Politik | Neuwied

Jörg Röder erläutert Vorstellungen zur Schule

Ein Austausch mit Schulleitern und Lehrern bot CDU-Landtagskandidat Jörg Röder die Gelegenheit, seine Vorstellungen zur Schule der Zukunft zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand dabei das von den Gesprächsteilnehmern geäußerte Problem, dass einige Schüler nicht mehr nah zum Wohnort die für sie bestmögliche schulische Förderung erhalten. Dieses Problem ist der CDU schon seit längerem bewusst.
Jörg Röder erläutert Vorstellungen zur Schule
Neuwied. „In Rheinland-Pfalz gibt es zwar dem Namen nach viele verschiedene Schularten. Die mehrgliedrige, differenzierte und individuelle Förderung kommt aber dennoch zu kurz. Wir haben noch keine Einheitsschule, sind aber auf dem besten Weg dorthin“, stellt der Landtagskandidat und ehemalige bildungspolitische Sprecher der Jungen Union (JU) Rheinland-Pfalz, Jörg Röder fest. Unabhängig davon, welches Türschild die Schule trage: Lehrerinnen und Lehrer müssten die Rahmenbedingungen so vorfinden, dass jedes Kind individuell gefördert und gefordert werden könne.

„Hier ist die Politik gefordert und hier liegen auch die größten Unterschiede zur aktuellen Landesregierung: Mit der Abschaffung der Hauptschule sind doch nicht die Schüler verschwunden, für die dieses Angebot genau das richtige war. Heute wird suggeriert, jeder müsse Abitur machen. Ich sage aber: Jeder sollte die Chance dazu haben, allerdings ist ein Abitur kein Muss. Ein berufsqualifizierender Abschluss ist mindestens genauso viel wert und für viele genau das richtige! Deshalb ist neben dem Gymnasium, das unbedingt erhalten werden muss, auch die duale Ausbildung zu stärken. Um das auf den Punkt zu bringen: Wir brauchen weniger Studenten, die im dreißigsten Semester noch nicht fertig sind oder vorzeitig ihr Studium abbrechen. Wir brauchen junge engagierte Auszubildende, die die vielen offenen Lehrstellen besetzen. Sie müssen aber auch die entsprechende Kompetenz und Ausbildungsreife mitbringen. Das erreicht man nicht durch nett gemeinte Gleichmacherei, sondern durch Fördern, Fordern und aussagekräftige Notengebung, die auf echten Leistungen beruht“, erläuterte Röder.

Seine Vision der Schule der Zukunft beschreibt Jörg Röder so: „Wir setzen in der Politik den notwendigen Rahmen und stellen die erforderlichen Mittel zur Verfügung. Experimente wie Schreiben nach Gehör oder Inklusion auf gut Glück wird es nicht geben. Die Schulen sollen in ihrer Region stärker selbst bestimmen, welche Schwerpunkte sie setzen: ob G8 oder G9 oder am besten Wahlfreiheit, welche Strukturen sie vorhalten für den vergleichbaren Abschluss, wie viele Praktika durchgeführt werden, Inklusion mit entsprechenden Fachkräften, Schulsozialarbeit und so weiter. Mehr Selbstbestimmung und Verantwortung vor Ort und weniger Verordnungen von oben, dafür aber kluge und finanziell gut ausgestattete Rahmen, so stelle ich mir die Schulpolitik der Zukunft vor“, macht Jörg Röder deutlich.


Kommentare zu "Jörg Röder erläutert Vorstellungen zur Schule"

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Jusos im Kreisverband Neuwied organisieren sich neu
Neuwied. Trotz 140 erfasster Juso-Mitglieder war es in der vergangenen Zeit still geworden ...
Junge Union begrüßt Abschaffung der Störerhaftung
Neuwied. „Die Beseitigung der Störerhaftung ist eine große Chance für mehr frei zugängliche ...
Städtebauförderung des Bundes hilft auch Kommunen im Kreis Neuwied
Unkel. Rüddel unterstrich, dass die Städtebauförderung eine außerordentlich erfolgreiche und ...
Landesentwicklungsprogramm (LEP) und Windkraftanlagen
Quirnbach. „Den Koalitionspartnern ist es leider nicht gelungen, substanzielle Veränderungen ...
BUND lehnt Ortsumgehung Straßenhaus ab
Straßenhaus. Der Einspruch des Bund ist wie folgt begründet: Der ungehemmte Straußenausbau ...
EU-Ausschuss gegen Glyphosat-Zulassung
Region. Umweltministerin Ulrike Höfken hat das Votum des EU-Umweltausschusses zur Verlängerung ...
 
Ausbau L 306 zwischen Bendorf und Stromberg verzögert sich
Bendorf. Die umfangreichen Planungen für die Sanierungen laufen derzeit, die Ausschreibungsvorbereitungen ...
Nach Alkoholfahrt Polizisten tätlich angegriffen
Roßbach. Nach einem telefonischen Hilferuf einer 48-jährigen Frau, mussten die Beamten der ...
1. Puderbacher Lego-Börse findet im April statt
Puderbuch. Da es hier in der Region bislang keine Lego-Börse gab, initiierte Stefan Klein aus ...
Sascha Grammel findet's lustig in Hachenburg
Hachenburg. Sascha Grammel hatte als Kulisse sein Zuhause mitgebracht, seine Kindheitserinnerung ...
Malu Dreyer würdigt Engagement von Pascal Badziong
Neuwied/Bendorf. Zusammen mit Alexandra Menge und Peter Lindemann sorgt Pascal Badziong für ...
„THE BEAT!radicals“ rockten Auszeit Rengsdorf
Rengsdorf. Beatmusik von Elvis bis Green Day aus fünf Jahrzehnten brachte die Band „THE BEAT!radicals“ ...
 
Anzeigen
Get Adobe Flash Player
 
 
 
 

 

Über den Verlag

Auf unserer Verlagsseite finden Sie mehr Informationen über den Verlag und unser Team.

zur Verlagsseite »
Folgen Sie uns
Mediadaten

Die aktuelle Preisliste und Mediadaten finden Sie hier.

Mediadaten »
Kontakt

eMail: redaktion@nr-kurier.de

Kontaktformular »