Werbung

Nachricht vom 20.02.2016    

Julia Klöckner auf Wahlkampftour in Kurtscheid

Am Freitagnachmittag, den 19. Februar kam die CDU Spitzenkandidatin für die anstehende Landtagswahl Julia Klöckner in die Wiedhöhenhalle nach Kurtscheid. Sie stellte ihr Wahlprogramm vor. Die Veranstaltung war gut besucht. Sie appellierte unter anderem an die Besucher am 13. März wählen zu gehen.

Julia Klöckner begrüßt den Ortsbürgermeister Ferdi Wittlich. Fotos: Wolfgang Tischler

Kurtscheid. Julia Klöckner hat es sich zur Aufgabe gemacht alle Wahlkreise von Rheinland-Pfalz zu bereisen. Am Freitagnachmittag kam sie in den Wahlkreis 3 von Ellen Demuth. Die Kandidatin Demuth überließ die Bühne Julia Klöckner, ist sie doch über den Listenplatz sechs sicher im nächsten Landtag. Horst Ewenz begrüßte und gab Julia Klöckner den Ausbau der B 256 von Rengsdorf bis zur Autobahn A3 mit auf den Weg. Vordringlich machte er die Anbindung des Kurtscheider Stocks an die Bundesstraße.

Julia Klöckner sprach eine Stunde lang über ihre Wahlkampfthemen der Schulpolitik, der inneren Sicherheit, der Wirtschaftspolitik und zu den Flüchtlingen und deren Integration. Gerade bei den Schulen gibt es deutliche Unterschiede zu der derzeitigen Regierung.

Im Anschluss gab es eine Fragerunde, die von den Besuchern auch eifrig genutzt wurde. So stellte Peter Weinberg die Frage nach dem teils schlechten Zustand der Straßen und führte als Beispiel die Steinstraße von der Deponie Linkenbach Richtung Urbach bis zum Kreisel an. Hier meinte Klöckner, dass zwei Drittel der Straßen und Brücken in Rheinland-Pfalz in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand seien. „Wir müssen schrittweise den Investitionsstau auflösen und eine Prioritätenliste erstellen“, sagte Julia Klöckner. Eine schnelle Beseitigung sei nicht möglich. Klöckner monierte auch, dass das Land nicht alle zur Verfügung stehenden Mittel beim Bund für die Bundesstraßen abrufe.

Christian Robenek, von Beruf Kriminalbeamter und Ortsbürgermeister von Rengsdorf, wollte wissen, wie das Land zu mehr Polizeibeamten kommen wolle, denn die Landespolizeischule habe keine weiteren Ausbildungskapazitäten mehr. „Wir brauchen Strategien zur Erweiterung der Polizeischule. Zur direkten Kapazitätserweiterung müssen wir auf hochwertige Containerlösungen zurückgreifen“, meinte Klöckner.

Aus Straßenhaus war Udo Neitzert zugegen. Er wollte wissen, wie sich die CDU, sollte sie an die Macht kommen, die weitere Kommunalreform vorstelle. Hier vertrat Julia Klöckner die Meinung, dass sich die Gebietsreform an der Bewegung und Orientierung der Bürger ausrichten solle und nicht an Parteistrukturen in den Gemeinden. „Ich favorisiere Kooperationen und Abbau von Doppelstrukturen“, meinte die CDU-Frau.

Ortsbürgermeister Ferdi Wittlich hatte Fragen zu Finanzvorschriften der Vereine bei Veranstaltungen. Ihm seien die finanziellen Grenzen, die er vom Kurtscheider Musikverein her kenne, viel zu eng gefasst. Hier gab Julia Klöckner ihm zur Antwort, dass Vereine mit Verkauf bei Festen nicht in Konkurrenz zu örtlichen gewerblichen Anbietern treten sollten.

Ellen Demuth moderierte die Absage und lobte Julia Klöckner, dass sie die CDU in den letzten fünf Jahren wieder geeint und gestärkt habe. Zu ihrem Engagement für die Region sagte sie bei dieser Veranstaltung nichts.

Die Kuriere werden in Kürze auf einer Sonderseite, die derzeit erstellt wird, ein Portrait der Kandidaten der einzelnen Wahlkreise veröffentlichen. Ellen Demuth wird hier nicht dabei sein, denn von ihr erhielten wir auf unsere Anfrage keinerlei Antwort. (woti)

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       


Kommentare zu: Julia Klöckner auf Wahlkampftour in Kurtscheid

Es sind leider keine Kommentare vorhanden


Aktuelle Artikel aus der Politik


Deichvorgelände: Immer noch keine Antworten

Neuwied. "Die Frage warum die Stadt Neuwied nicht mit einem Baustopp eingeschritten ist, bis eine bestandene Zugprüfung ...

Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble unterstützte in Windhagen

Windhagen. Am Mittwoch, 20. September, war bereits auf den Parkflächen zu erkennen, daß etwas besonderes, im Forum, stattfand. ...

FDP-Veranstaltung in Asbach gut besucht

Asbach. "Kommen wir zu dem Mann, der wie kein anderer in den letzten Wochen für Gesprächsstoff in Asbach gesorgt und die ...

Bundesfinanzminister Schäuble in Windhagen

Windhagen. Bundesfinanzmister Dr. Wolfgang Schäuble kommt am Mittwoch, 20. September, in die Heimatgemeinde des heimischen ...

Jugendvertreter der Parteien diskutieren in der Aula der IGS

Neuwied. Die Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus. Doch bevor die deutschen Bürger am 24. September ihre beiden Stimmen ...

Die Heimatgeschichte nicht verurteilen

Neuwied. Mit dem Bau der ersten Eisenbahnschiene auf dem heutigen Werksgelände Rasselstein habe eine lange und erfolgreiche ...

Weitere Artikel


Gelungene Premiere der Theatergruppe Urbach

Urbach. Auf der Bühne drehte sich vieles um Pferdewurst, mehr oder weniger frisch und appetitlich oder ganz schweinisch, ...

Kinder machen Zirkus in Dierdorf

Dierdorf. Vorfreude und Aufregung sind schon groß an der Gutenberg-Schule und die umfangreiche Vorbereitung im vollen Gang. ...

RPR1 Hörer spenden für Tafeln an der Sieg und im Westerwald

Region. Allein vor Weihnachten kamen 159.000 Euro zusammen. Dieses Geld geht zu gleichen Teilen an die 53 Tafeln in Rheinland-Pfalz. ...

Wahl-Porträt: Claudia Sanders (FDP)

Geboren am 6.12.1966 in Düsseldorf, evangelisch, Abitur, seit 1993 glücklich verheiratet mit Tom Sanders, Sohn Mark studiert ...

Wahl-Porträt: Christian Schimmel (Die Grünen)

Warum sollten die Wähler aus ihrem Wahlkreis gerade sie wählen?

Die Grünen sind die Gerechtigkeitspartei in Deutschland. ...

Wahl-Porträt: Dr. Tanja Machalet (SPD)

Warum sollten die Wähler aus Ihrem Wahlkreis gerade Sie wählen?

Der Westerwald ist meine Heimat. Und die muss so gut wie ...

Werbung