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Nachricht vom 03.08.2015 - 16:52 Uhr    

Urbacher gehen mit gutem Beispiel voran

Im Wettbewerb“ Unser Dorf hat Zukunft“ spielt Bürgerschaftliches Engagement eine wichtige Rolle. Die Bürgerschaft in Urbach hat in dieser Rolle schon lange Übung. Neben den durch Vereine organisierte Aktionen haben sich in den letzten Jahren auch einige Interessengruppen gefunden, die gezielt Projekte bearbeiten.

Der Gemeindegarten. Fotos: privat

Urbach. Hierzu zählt die Gruppe von Frauen, die regelmäßig den Gemeindegarten in der Mittelstraße bewirtschaften. Eine weitere Gruppe von über zehn Frauen bildet das Seniorenkaffee-Team, das in ca. sechswöchigem Abstand zu Kaffee und Kuchen ins Haus am Hochgericht einlädt. Hier werden regelmäßig selbstgebackene Kuchen serviert. Die Zahl der Helfer im Seniorenkaffee ist inzwischen mit den Kuchenbäckerinnen auf über 20 Personen angestiegen. Zusätzlich gibt es zwei Kümmererinnen in Urbach, die sich um die Belange der Senioren kümmern und Ansprechpartner sind.

In den letzten beiden Jahren wurden viele Arbeiten in und um Urbach von freiwilligen Helfern durchgeführt. Die Aktionen wurden von der Gemeinde, vom Verschönerungsverein und teilweise auch in Eigeninitiative einzelner Bürger geplant und durchgeführt. Es wurden Bänke aufgestellt. Die Aufarbeitung der Kriegerdenkmäler kostete viele Arbeitsstunden. Die Denkmäler wurden freigeschnitten und gereinigt.

Am Denkmal am Harschbacher Kirchweg wurde eine neue Tafel angebracht. Das Kreuz wurde vom Urbacher Metallbauer Marc Fuchs gespendet, Lothar Hümmerich sponserte die Bepflanzung mit Eiben. Am Urbacher Denkmal wurde zusätzlich die Mauerabdeckung erneuert und die Pflanzung pflegleichter gestaltet. Die Baumschule Funk spendierte den Rindenmulch für die Abdeckung. Die dort aufgestellt Bank wurde von der Firma Speier-Transporte finanziert, die auch die anderen aufgestellten Bänke zwischengelagert hatte.

Handlungsbedarf gibt es in einer Gemeinde immer. Nachdem es im Frühjahr zu Beschwerden gekommen war, weil Pfützen den Rundweg am Weiher unpassierbar machten, waren Bürger an vier Samstagen im Einsatz. Zwei Nassstellen wurden erfolgreich drainiert. Abflussgräben wurden gereinigt und neue Rohre verlegt, der Wege Belag teilweise erneuert. Exemplarisch für die geleistete Arbeit ist zu benennen, dass hier bei der Erstellung von Drainagen und teilweiser Erneuerung des Wege Belages an vier Samstagen von 14 Mitbürgern zwischen 15 und 75 Jahren 156 Arbeitsstunden unentgeltlich geleistet wurden.

Die „unruhigen Rentner“, wie sie sich selbst nennen kümmerten sich um Ruheplätze im Urbachtal. Sie rissen die marode Hütte am Eingang des Tales ab und gestalteten mit finanzieller Unterstützung des Verschönerungsvereines einen neuen Unterstand. Im Urbachtal an der Furt am renaturierten Bach wurde ein weiterer Sitzplatz geschaffen.

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