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Nachricht vom 01.04.2012 - 20:15 Uhr    

Reizen und Spielen

Großes Skatturnier in Brückrachdorf für guten Zweck – Dietmar Meier veranstaltete das Treffen schon zum 18. Mal

Dierdorf-Brückrachdorf. Für viele Skatfreunde aus nah und fern hat der Termin in Brückrachdorf einen festen Platz im Jahreskalender. Heute (1.4.) war es wieder so weit, in der Sängerhalle hieß es 18, 20, 22 usw.. Der Einladung vom Dietmar Meier waren exakt 111 Spieler gefolgt. Sie kamen nicht nur aus der Verbandsgemeinde Dierdorf, sondern nahmen teils auch lange Wege aus dem Schwarzwald, Wiesbaden, Aachen oder Köln auf sich.

Skat wurde um 1820 in der „Skatstadt“ Altenburg (Thüringen) aus dem Kartenspiel Schafkopf entwickelt. Fotos: Wolfgang Tischler

In Vertretung für den Stadtbürgermeister, schaute der erste Beigeordnete Klaus Groth vorbei. Er begrüßte die Veranstaltung und sagte: „Ich halte das Skatturnier für eine sehr wichtige Einrichtung, gerade im Hinblick auf den guten Zweck. Dem Organisator Dieter Meier, seinen Helfern und den vielen Spendern sei Dank.“

Gespielt wurde nicht nur aus Spaß an der Freude, sondern für einen guten Zweck. Der Erlös geht wieder an die Kinderklinik Kemperhof in Koblenz. Bislang haben die „Skatbrüder“ und „-schwestern“ schon über 50.000 Euro eingespielt, die nach Koblenz flossen. Im letzten Jahr waren es 4.000 Euro, die Dietmar Meier nach Koblenz brachte.

Für dieses jahrelange Engagement wurde der Brückrachdorfer bereits mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Die Vorbereitungen für das Turnier führte Dietmar Meier ganz alleine durch. Auch die Preise für die Spieler und die große Tombola, es waren mehrere hundert verschiedene Gegenstände und Gutscheine, sammelte er alleine.

Am Spieltag kümmerte sich der Organisator dann nur um seine Besucher. Die Arbeit an diesem Tage erledigten seine Freunde und davon wurden viele gebraucht. Die Bonkasse war zu besetzten, Getränke mussten ausgeschenkt werden, die Spieler hatten Hunger und essbares musste feilgeboten werden. Ganz viele fleißige Hände waren notwendig, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet war.

Gespielt wurde in zwei Runden á zwei Stunden. Wer nach dieser Zeit die meisten Punkte hatte, konnte sich über ein schönes Preisgeld freuen. Die Tombola hatte in diesem Jahr als ersten Preis eine achttägige Reise für vier Personen in die Lüneburger Heide, alles inklusive.

Für das nächste Jahr hat Dietmar Meier schon angekündigt, geht das Turnier in die 19. Runde. Wolfgang Tischler

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